Was ist eigentlich Curry? Die Geschichte hinter dem Gewürz-Klassiker.

Was ist eigentlich Curry? Die Geschichte hinter dem Gewürz-Klassiker.

André Felix Zöbel

Curry – kaum ein anderes Gewürz ist so bekannt und gleichzeitig so missverstanden. Viele denken beim Wort „Curry“ an eine einzelne, gelbe Gewürz-Mischung. Dabei verbirgt sich dahinter viel mehr: eine kulinarische Geschichte, ein Weltgewürz – und ein echtes Beispiel für kulturelle Vielfalt.

Der Ursprung liegt in Indien

In Indien gibt es keine Gewürzmischung mit dem Namen „Curry“, wie wir sie aus Europa kennen. Dort bezeichnet „Curry“ (bzw. „Kari“) eher ein Gericht – also eine saucenreiche Zubereitung mit Gewürzen, Gemüse, Fleisch oder Hülsenfrüchten.

Statt fertiger Mischungen verwendet man in der indischen Küche traditionell viele einzelne Gewürze wie: Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Ingwer, Bockshornklee, Zimt, Nelken, Chili, Senfsaat. Diese werden oft frisch geröstet und im Mörser zerstoßen – ganz individuell je nach Region, Rezept und Familie.

Wie Curry nach Europa kam

Die typische „Curry-Mischung“, wie wir sie heute kennen, wurde im 18. Jahrhundert von den Briten erfunden. Britische Kolonialherren, die aus Indien zurückkehrten, wollten die Gewürzvielfalt auch zu Hause nutzen – aber einfacher. Also entstanden fertige Mischungen, die eine indische Gewürzbasis nachahmen. Der Name „Curry“ war dabei eine vereinfachte Ableitung aus dem tamilischen „kari“ (zu deutsch: Soße).

Diese europäische Mischung verbreitete sich schnell – und machte Curry zu einem der bekanntesten Gewürznamen weltweit.

Was steckt in einer Curry-Mischung?

Curry ist heute ein Sammelbegriff für viele verschiedene Mischungen – von mild und gelb bis scharf und rot. Je nach Zusammensetzung schmeckt eine Currymischung süßlich-würzig, fruchtig, erdig oder pikant.

Ein klassisches Bio-Curry wie das von zafhac enthält u. a.:

  • Koriander
  • Kurkuma
  • Fenchel
  • Bockshornklee
  • Salz
  • Chillipulver
  • Kumin
  • Kümmel
  • Zimt

Alle Zutaten stammen bei uns aus kontrolliert biologischem Anbau – ohne Rieselhilfen, Aromen oder Zusatzstoffe. So schmeckt unser Curry authentisch, rund und natürlich.

Wie verwendet man Curry?

Currymischungen sind unglaublich vielseitig verwendbar– egal ob in: Gemüsegerichten & Currysaucen, Linseneintöpfen oder Dals, Fleisch- oder Fischgerichten, Marinaden & Dressings, Reis- oder Quinoapfannen oder sogar in Dips und Hummus.

🔎 Unser Tipp:

Currygewürz immer kurz mit anschwitzen – so entfalten sich die Aromen besonders intensiv.

Fazit

Curry ist kein festes Rezept – sondern ein kulturelles Erlebnis. Ob mild, würzig oder scharf – Curry steht für Geschmack, Geschichte und Gewürzvielfalt. Und wenn du echtes Curry suchst, das mehr kann als nur gelb sein: Probiere unsere Bio Curry Indian Style.

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